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Nachdem der österreichische Netzbetreiber „3“ bereits vor wenigen Monaten einige seiner Tarife erhöht hat, geht es jetzt in die zweite Runde. Wie vor wenigen Tagen bekannt wurde, will der Mobilfunkanbieter die monatlichen Grundgebühren bei mehr als 20 Tarifen (siehe Tabelle unterhalb) zwischen 10 und 20 Prozent steigen lassen. Davon von betroffen sind 18 Prozent aller Kunden und auch sogenannte „Alttarife“, die noch vor der Übernahme von „Orange“ im Angebot waren.
Dies ist aber nur der erste Schritt, denn zusätzlich zur Erhöhung der Grundgebühren wird auch bei allen betroffenen Tarifen die jährliche Servicepauschale von 20 Euro fällig. Zudem behält sich der Mobilfunker das Recht vor, die Grundentgelte in Zukunft  jährlich an den Verbraucherpreisindex anzupassen. Zu guter Letzt wird die Kündigungsfrist einheitlich auf 12 Wochen festgelegt. So wie bei den letzten Tariferhöhungen wird auch diese mit den umfangreichen Investitionen in den Netzausbau begründet. Ist jemand von euch betroffen, hat er das Recht, bis zum 20. Oktober ein kostenloses Sonderkündigungsrecht in Anspruch zu nehmen. Ab diesem Zeitpunkt sollen die neuen Tarife dann greifen – im September werden alle betroffenen Kunden in einer Aussendung darüber informiert.

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