Apple muss sich in diesen Tagen einer etwas „komischen“ Anklage gegenüber stellen. So hat ein kanadischer Anwalt gegen Apple geklagt, weil Babyfotos aufgrund einer nicht funktionierenden Time Capsule verloren gegangen sind. Der Anwalt hatte einen Hardwaredefekt und sicherte seine Daten auf der Time Capsule. Als dieses Gerät auch noch versagte, wurden die gesamten Babyfotos gelöscht. Nun fordert der Anwalt eine Schadensersatzzahlung von knapp 19.000 Euro von Apple.

Apple könnte tatsächlich verlieren!
Auf der Apple-Webseite betitelt der Hersteller die Funktion der Time Capsule als „Server“, obwohl keine derartige Hardware verbaut worden ist. Die Festplatte der Time Capsule ist eine herkömmliche Festplatte, die auch in normalen Rechner verbaut wird. Daher kann Apple keine Garantie auf die Laufleistung der Festplatte geben, weil diese nur bei einer dementsprechenden Server-Festplatten garantiert werden könnte. Nun wird wohl ein Gericht über diesen Fall entscheiden müssen. Weiters wurde dem Anwalt bis jetzt noch kein Ersatzgerät zur Verfügung gestellt, da diese außerhalb der Garantieleistung ist.

Was haltet ihr davon? Übertrieben oder gerechtfertigt?