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Wir werden recht häufig gefragt, ob wir irgendwelche Informationen über die Akku-Politik von Apple haben und ob es irgendwann die Möglichkeit geben wird, ein iPhone auch länger als zwei Tage ohne zusätzliches Akku-Pack zu betreiben. Wir haben uns diesem Thema etwas angenommen und müssen euch mitteilen, dass Apple hier wahrscheinlich (oder ziemlich sicher) eine Strategie verfolgt, die wir unterbewusst schon längst in unser tägliches Leben integriert haben.

Akku laden – und das jeden Tag
Wenn man noch an die Zeiten von Nokia 3210 oder andere Urgesteine der Handy-Branche zurückdenkt, hat man seinen Akku vielleicht einmal die Woche aufladen müssen (oder 2-Mal) und war damit sehr zufrieden. Bei Apple müssen die meisten User jeden Tag den Akku laden und bei der Vorstellung des iPhones war dies auch ein großes Thema. Mittlerweile dürfte bei vielen iPhone-Besitzern mindestens ein iPhone-Kabel am Nachtisch liegen und man greift kurz vor dem Schlaf nochmals zu eben diesem Kabel und steckt das iPhone für den nächsten Tag an. Apple hat es also geschafft eine Gewohnheit aus diesem Prozess zu machen.

Warum sollte dies geändert werden?
Apple hat nun 9 Jahre damit verbracht, dem Kunden unterschwellig einzubläuen, dass ein iPhone nach einem oder spätestens zwei Tagen der Benutzung wieder ans Stromnetz zu hängen. Sollte Apple diese Regelmäßigkeit aufbrechen, wäre dies ein Rückschritt und man würde die Erwartungshaltungen der Kunden wieder zu sehr schüren. Somit wird Apple diese Thematik wahrscheinlich nicht angehen, bis es Technologien gibt die eine deutliche Steigerung verursachen.

Fazit ist: Apple hat uns daran gewöhnt – wir folgen brav und dadurch kann Apple immer dünnere Smartphones bauen, die lediglich einen Tag mit dem Akku auskommen – das ist Pflicht!