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Das Carl Icahn eine nicht allzu kleine Anzahl Apple-Aktien erworben hat, wird Tim Cook bis heute wahrscheinlich verfluchen, da dieser Börsenspekulant sich wie ein Blutegel an den Konzern geheftet hat, um so viel wie möglich Profit aus seinen Aktien zu schlagen. Aus diesem Grund hat sich Carl nun an die großen Aktieninhaber von Apple gewandt, um sein Anliegen durchzuboxen. Grundlegend will Icahn dafür sorgen, dass Apple deutlich mehr Aktien zurückkauft als von Anfang an vorgesehen worden ist. Durch einen größeren Aktienrückkauf kann Carl mit einem höheren Aktienkurs und damit auch einer höheren Gewinnen rechnen. Da in seiner Welt nur der Profit zählt, versucht er nun alle Hebel in Bewegung zu setzen, um den Druck auf Tim Cook weiter zu erhöhen.

Apple könnte einknicken!
Sollte es Icahn wirklich schaffen, einen großen Teil der Aktionäre davon zu überzeugen, dass ein größerer Aktienrückkauf mehr Sinn machen würde, müsste Apple darauf reagieren und mehr Geld in die Hand nehmen, um die offenen Aktien wieder zurückzukaufen. Somit könnte es zu einer deutlich Mehrbelastung kommen, die Apple wieder mit neuen Krediten decken müsste. Zwar hat das Unternehmen genügend Barreserven, dennoch ist das Risiko deutlich höher als erwartet.