Das Thema In-App-Käufe will momentan nicht zur Ruhe kommen. Nachdem Apple in den USA bereits eine Sammelklage außergerichtlich bereinigt hat, untersucht nun auch die britische Regierung die In-App-Käufe bei iOS- und Android-Spielen. Auslöser könnte jener Fall gewesen sein, wo ein kleiner, britischer Junge In-App-Käufe um umgerechnet 2.000 Euro getätigt hat. Apple hat die Summe bekanntlich zurückerstattet.

Was wird untersucht?
Konkret ist es so, dass das britische Office of Fair Trading eine Untersuchung zu den Praktiken bei In-App-Käufen startet. Die Grundlage dazu bilden Informationen von Eltern, die bei einigen Spielen eine aggressive Art festgestellt haben wollen, die Kinder zu In-App-Käufen drängt.

„We are concerned that children and their parents could be subject to unfair pressure to purchase,“ said Cavendish Elithorn, senior director for goods and consumer at OFT, „when they are playing games they thought were free.“

Klar ist, dass In-App-Käufe ein beliebtes Mittel für Entwickler sind, um Einnahmen aus Spielen und Anwendungen im Google Play Store und Apples App Store zu generieren. Immerhin entfallen 71 Prozent aller iPhone-App-Umsätze auf In-App-Käufe. Es wird durchaus interessant, zu welchem Ergebnis das britische Office of Fair Trading kommt, da dieses Auswirkungen auf ganz Europa haben könnte.