Obwohl, wie wir am Freitag berichtet haben, bereits über 50 Prozent aller aktiven iOS-Devices mit iOS 7 laufen, ist dieser Umstieg oftmals nicht „freiwillig“ passiert. Wie die Kollegen von Cnet berichten, gibt es offensichtlich eine gar nicht so geringe Anzahl von Nutzern, die mehr oder weniger davon überrascht wurden, dass iOS 7 ohne ihre Erlaubnis auf dem iPhone oder iPad geladen wurde.

iOS 7-Update

Was viele User nämlich nicht wissen ist, dass die integrierte Softwareaktualisierung unter iOS regelmäßig nach Updates sucht und diese auch herunterlädt, sobald man sich in einem WLAN-Netz befindet und das iDevice an einer Stromquelle angeschlossen ist. Bei kleineren Updates mag das eine eher geringe Rolle spielen. Bei iOS 7 hingegen ist die Situation etwas anders gelagert, denn das Update verbraucht – je nach iDevice – bis zu 3,1 GB an Speicherplatz. Es gibt allerdings keine Möglichkeit für jene Nutzer, die weiterhin iOS 6 einsetzen wollen, das bereits entpackte Update wieder loszuwerden. Wie wir wissen, gibt es auch keine Möglichkeit das iPhone oder iPad wiederherzustellen, ohne dabei automatisch iOS 7 installieren zu müssen. Aus der Sicht von Apple ist diese Strategie verständlich, bei einigen Usern hält sich die Begeisterung darüber aber in Grenzen.