Facebook hat bereits bekannt gegeben, dass die US-Regierung und die damit verbundenen Behörden sehr oft beim sozialen Netzwerk anfragen, um persönliche Daten von Nutzern zu erhalten. Über 10.000 Mal wurde das Netzwerk in den letzen 6 Monaten aufgefordert Daten freizugeben. Nun hat sich auch Apple in die Reihe der Unternehmen gestellt, die mit den Daten an die Öffentlichkeit gehen. Angeblich sollen die Behörden rund 5.000 Mal im letzten halben Jahr bei Apple angefragt haben, um Daten von Nutzern zu erhalten.

Apple ist sehr strikt!
Wer nun glaubt, dass Apple seine Nutzerdaten einfach so herausrückt, hat sich geirrt. Anscheinend werden alle Anfragen von der Rechtsabteilung von Apple geprüft und nur mit Gerichtsbeschluss auch herausgegeben. Das umstrittene Programm PRISM kommt bei Apple jedoch nicht zum Einsatz und man erlaubt auch keinen direkten Zugriff auf die „Main-Server“. Auch iMessage und FaceTime können nicht direkt angezapft werden. Somit hat Apple wohl einen sehr guten Stand in der umstrittenen Diskussion mit der US-Regierung und wir brauchen uns vorläufig keine Sorgen machen.