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Wir haben schon darüber berichtet, dass Apple sein Shop-Konzept unter dem neuen Retail Chef John Browett grundlegend ändern möchte. Die ersten Änderungen unter John Browett wurden jedoch von Apple wieder zurückgezogen, da diese doch zu radikal waren. Nun wurde aber bekannt, dass Apple dennoch an seinen Plänen festhält, um das Retail-Geschäft weiter zu steigern. Tim Cook höchst persönlich soll John Browett dazu drängen, die Rentabilität der Stores zu steigern. Dies kann aber nur erreicht werden, indem Stellen gekürzt, Überstunden abgebaut und Produkte besser an den Kunden gebracht werden. Zusätzlich soll nun jeder Apple-Mitarbeiter angehalten werden, mehr Zubehör zu verkaufen und den Kunden aktiv darauf hinzuweisen. Diese Verkaufsstrategien erinnern uns aber mehr an MediaMarkt oder Saturn als an Apple.

Die Produkt soll in den Vordergrund!
Unter der Führung von Steve Jobs wurde das „Shopping-Erlebnis-Apple“ noch nichtig zelebriert und es war ein Erlebnis einen Apple-Store zu besuchen. Dieses Flair soll nun striktem Kalkül weichen und bis ins Letzte optimiert werden, um mehr Marge aus den Stores zu holen. Somit geht der Geist von Steve Jobs auch immer mehr in den Stores verloren. Sollte es in einiger Zeit dann wirklich so sein, dass man von „aufdringlichen“ Mitarbeitern „genervt“ wird, hat Apple eindeutigen den falschen Weg eingeschlagen. Auch Kündigungen im großen Stil verschlechtern die Beratung in den Stores. Natürlich muss man dies nun auf sich zukommen lassen und abwarten wie Apple die Neuerungen umsetzen wird.