14.01.23-iWork

Wir haben schon vor einer Woche darüber berichtet, dass einer der führenden IT-Spezialisten aus den USA – Walt Mossberg – über die Qualität der Apple-Software hergezogen ist. Viele unserer Leser haben diese Meinung geteilt und sind der Meinung, dass Apple hier deutlich nachgelassen hat. Apple hat nun Eddy Cue und Craig Federighi ins Rennen geschickt, um die Situation etwas zu entschärfen. Leider wird im Interview nur eher wenig auf die fehlerhafte Software eingegangen als darüber zu sprechen, dass die Software wirklich gut zu sein scheint. Apple spricht davon, dass die Core-Software seit Jahren signifikant verbessert worden ist, aber von Programmen wie iWork oder anderen Apps sprechen die Apple-Führungskräfte hier nur sehr ungern.

Klar ist, dass Apple mit seiner großen Feature-Palette immer mehr das Problem bekommt eine einheitliche Qualität anzubieten. Beispielswiese ist seit dem Start von Apple-Music iTunes kaum noch zu benutzen, da es so viele Möglichkeiten gibt Musik zu konsumieren. Apple hat das Problem zwar schon erkannt, aber noch nicht gelöst. In den nächsten OS X-Versionen soll dies aber behoben werden. So erkennt man deutlich, dass nicht einmal die „Core-Software“ fehlerfrei ist, sondern auch noch große Probleme aufweist. Die Kritik von Mossberg war sicherlich ein Weckruf für Apple und das Software-Team wird sich hier hoffentlich wieder stärker bemühen – das hoffen zumindest viele Nutzer.