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Eines der interessantesten und gleichzeitig umstrittensten neuen Features unter iOS 9 ist der „WLAN-Assist“, welcher bei schwachem WLAN-Empfang auf die mobile Datenverbindung zurückgreift, um eine lückenlose Internetverbindung zu gewährleisten.

Gleich nach der Veröffentlichung des neuen mobilen Betriebssystems wurde Kritik laut, wonach dieses Feature unkontrolliert Datenvolumen fressen könne und demnach mehr oder weniger ein „Datenkiller“ sei. Auch Apple hat diese Kritik vernommen und nun via Apple Support-Dokument dazu Stellung genommen und hält klar fest, dass diese Vorurteile nicht korrekt sind:

  • Das Wichtigste: WLAN-Assist lässt sich in den Einstellungen –> Mobiles Netz (ganz nach unten scrollen) deaktivieren
  • Befindet man sich im Ausland (Roaming) ist die Funktion standardmäßig deaktiviert.
  • WLAN-Assist ist nur bei jener App aktiv, die gerade verwendet wird. Hintergrunddaten von Apps werden nicht via WLAN-Assist runtergeladen.
  • WLAN-Assist wird im Zusammenhang mit Apps von Drittanbietern, welche Audio oder Video streamen, nicht aktiviert.
  • Downloads von E-Mail-Attachments, welche eine große Datenmenge benötigen, werden auch nicht zugelassen.

Dies sind also die Rahmenbedingungen, welche Apple dem neuen Feature vorgibt. Die nächsten Monate werden zeigen, wie viel an Datenvolumen WLAN-Assist tatsächlich benötigt. Dann wird jeder User selbst für sich entscheiden müssen, ob er die Funktion weiterhin verwenden will.