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Nachdem der größte österreichische Mobilfunker A1 in den vergangenen Wochen bereits bei seiner Billig-Marke „Bob“ die Tarife erhöht und die Aktivierungsgebühr um 20 Euro angehoben, sowie eine „Bearbeitungsgebühr“ von 19,90 Euro bei einer Vertragsverlängerung eingeführt hat, ist nun der nächste Schritt gefolgt: A1 hat jetzt nämlich auch die SIM-only-Tarife erhöht, welche sich jetzt auf dem Niveau der Vertragstarife befinden. Bislang waren die angesprochenen Tarife zwischen drei und zwölf Euro billiger zu haben. Es muss aber hinzugefügt werden, dass die Tarife in Kombination mit einem Festnetzanschluss um 10 Euro billiger erhältlich sind. Der billigste Tarif beginnt somit bei 34,90 bzw. 24,90 Euro. Dafür gibt es aber unlimitierte Freieinheiten beim Telefonieren sowie bei den SMS und MMS. Beim Datenvolumen steht einem 1 GB zur Verfügung, bevor abgeregelt wird.

Wie auch schon bei den anderen Anpassungen, rechtfertigt A1 die Erhöhungen mit den hohen Kosten des LTE-Netzausbaus und die damit verbundenen Lizenzzahlungen. Wie wir schon berichtet haben, vermutet der ehemalige Chef der Regulierungsbehörde Georg Serentschy zudem einen Zusammenhang mit der Fusion von „3“ und Orange. Es könnte also nicht mehr lange dauern, bis auch die restlichen zwei Mitbewerber beginnen ihre Tarife und Gebühren zu erhöhen.